Diversität und Ungleichheit sind Konzepte, die verstärkt Eingang in sozialwissenschaftliche Diskurse gefunden haben. Wurden diese Konzepte lange Zeit nur in den Dimensionen Geschlecht, soziale Schicht und ethnischer Herkunft diskutiert, hat sich die Forschung in jüngster Zeit zunehmend in Richtung jeweils situativ zu beschreibender Verbindungen verschiedener Dimensionen mit Blick auf die darin enthaltenen Diskriminierungen und Potentiale ausgeweitet. Die mit Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung verbundenen, widersprüchlichen Prozesse von Migration, Ausdifferenzierung von Lebenswelten und Lebensweisen sowie der Neujustierung der Geschlechterverhältnisse führen vielfach zu gesellschaftlichen und individuellen Verunsicherungen und Spannungen sowie zu gesellschaftlichem Ausschluss. In den vorhanden kulturellen, sozialen und geschlechtlichen Unterschieden und Ungleichheiten können aber auch Potentiale der individuellen und sozialen Emanzipation aus unbefriedigenden Lebenswirklichkeiten liegen....
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Freitag, 11. März 2011
Dienstag, 1. März 2011
Armut verpflichtet NEUES Buch der Gilde veröffentlicht!
Endstation Armut? Die Armut in Deutschland wächst. Dabei wird es für Menschen, die von Armut betroffen sind, immer schwerer (ge - macht), ihre soziale Lage zu verbessern und gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen zu entgehen. In diesem Band werden Positionen in der Sozialen Arbeit diskutiert und in den Kontext aktueller Sozialpolitiken und der Entwicklung neuer Handlungsperspektiven eingebettet.
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