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Donnerstag, 16. August 2012
Herbsttagung am 09./10.11.2012: Soziale Arbeit mit Flüchtlingen
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Soziale Arbeit mit Flüchtlingen ist geprägt vom Widerspruch, Menschen mit unsicherer oder befristeter Aufenthaltsperspektive individuelle und gesellschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Die bestehenden Rahmenbedingungen machen das oft unmöglich, bzw. erschweren das. So wird an Soziale Arbeit mit Flüchtlingen die gesellschaftliche Erwartung herangetragen, diese auf die gesellschaftliche Integration vorzubereiten.
Wie können aber unter den Bedingungen aufenthaltsrechtlicher Uns
icherheit erste Integrationsschritte unternommen bzw. gegangen werden? Heißt es nicht, Integration sei ein langer, teils über Generationen dauernder Prozess?
Welche Möglichkeiten haben Flüchtlinge unter den gegebenen Bedingungen, anzukommen oder sich regional und lokal zu verorten? Wie wirken sich diese Bedingungen letztlich auf die Identitätsbildungsprozesse derer aus, die nach mehrjährigen Aufenthalten in Deutschland danach gefragt werden, ob und wie sehr sie sich mit diesem Land identifizieren? Wie sehen künftige Flüchtlingsbewegungen und –gruppen aus und sind bestehende Konzepte diesen angemessen?
Auch und gerade im Kontext von Flüchtlingsarbeit muss Soziale Arbeit deshalb immer wieder das Bewußtsein dafür schärfen, dass sie im Kern gesellschaftspolitische Arbeit ist. Sie bewegt sich in diesem Bereich zwischen zwei Polen: einerseits von der Politik genutzt, zugleich aber mit dem Anspruch – im Interesse ihrer KlientInnen – politisch widerständig zu bleiben.
Diese und weitere Fragen sollen in der gemeinsamen Fachtagung der Fachhochschule Frankfurt, der gilde soziale arbeit e. V. und des Kreises Offenbach diskutiert werden. Ziel ist es sich bisheriger Erfahrungen und Grenzen der Sozialen Arbeit mit Flüchtlingen zu vergewissern, neue Konzepte und Praxisansätze sowie bestehende Spielräume der Flüchtlingsarbeit auszuloten und Ausblicke auf künftige Herausforderungen zu wagen.
Programm am 09.11.2012:
bis 14:00 Anreise
14:00 Begrüßung:
Carsten Müller, Kreisbeigeordneter/Sozialdezernent Kreis Offenbach
Dr. Detlev Buchholz, Präsident FH Frankfurt a. M. (angefragt)
Dr. Rita Braches-Chyrek, Sprecherin des gildeamtes, gilde soziale arbeit e. V.
14:30 Die politische, gesellschaftliche und soziale Funktion von Flüchtlingen; Prof. Dr. Albert Scherr, Päd. Hochschule Freiburg (angefragt)
16:00 Kaffeepause
16:30 Soziale Arbeit mit Flüchtlingen als Menschenrechtsarbeit – der Spagat zwischen behördlicher, menschenrechts- und wohlfahrtsverbandlicher Perspektive; Prof. Dr. Huth-Hildebrandt, Fachhochschule Frankfurt a. M.
18:00 Abendessen, anschließend kulturelles Abendprogramm
Programm am 10.11.2012:
09:00 Soziale Arbeit mit Flüchtlingen im Kreis Offenbach – Flüchtlingsarbeit im Gemeinwesen; n.n.
10:15 Kaffeepause mit Snacks
10:45 3 Arbeitsgruppen zur Vertiefung einzelner Fragestellungen
12:30 Flüchtlingspolitik und globalisierte Wirtschaft – Soziale Arbeit mit Flüchtlingen in öffentlicher Verantwortung; Prof. Dr. Franz Hamburger i. R., Universität Mainz (angefragt)
13:30 Zusammenfassung, anschließend Mittagsimbiss
14:00 Ende der Veranstaltung
Tagungsort: Kreishaus, Werner-Hilpert-Str. 1, 63128 Dietzenbach
Übernachtung: Hotelempfehlungen erfolgen mit fertiggestelltem Flyer
Kosten der Tagung: inkl. Verpflegung: 50,00 EUR, Studenten/innen bezahlen: 25,00 EUR
Weiter Informationen auf www.gilde-soziale-arbeit.de
Donnerstag, 17. Mai 2012
Programm des 43. Treffen der „Älteren - Gilde“ in Stapelage vom 1. bis 5. Oktober 2012 Adoption: Ein Kind freigeben – ein Kind annehmen
(Der Name „Älteren-Treffen“ bedeutet keineswegs irgendeine Altersbegrenzung
nach unten oder nach oben – jede(r) ist herzlich willkommen!)
Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!
An das Thema „Alleinerziehung“ vom vorigen Jahr schließt sich das von den TeilnehmerInnen für dieses Jahr gewünschte Thema „Adoption“ logisch an.
So lade ich Sie herzlich ein zu
„Adoption, ein Kind freigeben – ein Kind annehmen“
vom Montag, 1. Oktober bis Freitag, 5. Oktober 2012
Wir treffen uns auch in diesem Jahr wieder in
Haus Berkenkamp
Im Heßkamp 50
Ortsteil Stapelage
32791 Lage – Hörste
Tel.: 05232 / 71178
Kosten: Für vier Übernachtungen, Vollpension und Tagungsgebühr
im Einzelzimmer 265,- €
im Doppelzimmer 245,- € p.P.
Der Betrag wird während des Treffens bar erbeten.
Anmeldung: möglichst bald, spätestens bis 15. Juli 2011 an meine o.a. Anschrift
per Post, E-Mail oder Telefon (ggf. Anrufbeantworter)
Den Flyer des Hauses mit Wegbeschreibung schicke ich Ihnen nach Anmeldung zu.
PS:
Montag, dem 01.10.2012 bis 14.00 Uhr Anreise
15.00 Kaffee
16.00 Begrüßung
16.30 Erfahrungen mit Adoption im persönlichen Umfeld – Austausch
18.30 Abendmusik in der Kirche Stapelage
19.30 Abendessen
Dienstag, dem 02.10.2012
08.30 Frühstück
09.30 Qualifizierung für Adoptivbewerber – Arbeit mit Adoptiveltern
10:30 Beratungsangebot für freigebende Mütter/Eltern
11:30 Beratungsangebot für erwachsene Adoptierte - Gesine Schanz, Dipl. Soz. Päd.
12.30 Mittagessen
15.00 Kaffee trinken
15.30 Fortsetzung vom Vormittag
18.00 Abendessen
19.30 Offener Abend
Mittwoch, dem 03.10.2012
08.30 Frühstück
09.30 Feststellung der Adoptionseignung - Auslandsadoption; Siegfried Scheld, Psychologe
12.30 Mittagessen
15.30 Film: Tom & Mercy - Diskussion
18.00 Abendessen
19.30 Die Aufgabe des Jugendamtes
Donnerstag, dem 04.10.2012
08.30 Frühstück
09.30 Geschichte der Adoption; Dr. Annegret Freiburg, Erziehungswissenschaftlerin
12.30 Mittagessen
15.00 Kaffee trinken
15.30 Zur freien Verfügung
18.00 Abendessen
19.30 Gildeabend
Freitag, dem 05.10.2012
08.30 Frühstück
09.30 Rückschau, Abschied und Abreise
Mittwoch, 9. Mai 2012
Das Seminarangebot der BAG-SB
Donnerstag, 20.09.2012 - Freitag, 21.09.2012 |
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim
Neue Änderungsgesetze: Reform der Zwangsvollstreckung und des Insolvenzrechts
Referent(en):
Adele Spiegel, Rechtspflegerin der Bereiche
Insolvenzordnung und Zwangsvollstreckung
am Amtsgericht Frankfurt/Main
Daniel Grenz, Obergerichtsvollzieher am Amtsgericht Frankfurt/Main
Termin:
Donnerstag, 20.09.2012 - Freitag, 21.09.2012
Ort:
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim
Kosten:
zweitägig: 199 € (Mitgliedspreis 175 €)
incl. Imbiss, Getränke und Unterlagen,
eintägig: 110 € (Mitgliedspreis 90 €)
Anmeldung / Information:
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., Friedrichsplatz 10, 34117 Kassel
Tel.: 0561/77 10 93; Fax: 0561/71 11 26
Email: info@bag-sb.de
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim
Neue Änderungsgesetze: Reform der Zwangsvollstreckung und des Insolvenzrechts
Referent(en):
Adele Spiegel, Rechtspflegerin der Bereiche
Insolvenzordnung und Zwangsvollstreckung
am Amtsgericht Frankfurt/Main
Daniel Grenz, Obergerichtsvollzieher am Amtsgericht Frankfurt/Main
Termin:
Donnerstag, 20.09.2012 - Freitag, 21.09.2012
Ort:
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim
Kosten:
zweitägig: 199 € (Mitgliedspreis 175 €)
incl. Imbiss, Getränke und Unterlagen,
eintägig: 110 € (Mitgliedspreis 90 €)
Anmeldung / Information:
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., Friedrichsplatz 10, 34117 Kassel
Tel.: 0561/77 10 93; Fax: 0561/71 11 26
Email: info@bag-sb.de
Donnerstag, 5. April 2012
Hubertus Lauer ist verstorben!
Wie erst jetzt bekannt geworden ist der langjähriger Sprecher und Gildefreund Hubertus Lauer ist am 26. März nach langer Krankheit verstorben!
Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Professor Dr. Hubertus Lauer. Er ist am 26. März im Alter von 69 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Hubertus Lauer war lange Jahre Sprecher der gilde soziale arbeit e. V. und hat unseren Verein über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt!
Hubertus Lauer wurde am 4. November 1942 in Marburg geboren. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Freiburg. 1968 legte er die erste, 1973 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Im gleichen Jahr promovierte er an der Universität Stuttgart mit einer Arbeit über die Vereinbarkeit der Betriebsbußen mit dem Grundgesetz. Von 1973 bis 1975 arbeitete Dr. Lauer als Rechtsanwalt und wurde dann zunächst als Referent, später als stellvertretender Geschäftsführer für die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe in Bonn tätig.
1981 nahm Dr. Hubertus Lauer den Ruf auf die Professur „Sozialverwaltung und freie Wohlfahrtspflege“ im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg an. 1994 übernahm er die Professur Rechtswissenschaften, insbesondere Familien- und Jugendrecht, im Fachbereich Sozialwesen, den er in den Jahren 1996 und 1997 auch als Dekan leitete. Als Mitglied des Fachbereichsrates, des Senats, des Konzils und weiterer Kommissionen hat sich Professor Lauer große Verdienste in der akademischen Selbstverwaltung erworben. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2008 machte er sich um die rechtswissenschaftliche Ausbildung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen verdient. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in Forschung und Lehre zählten die Kinderrechte und der Kinderschutz. Zahlreiche Publikationen und Vorträge machten ihn zu einem gefragten Experten auf diesem Gebiet.
Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Hubertus Lauer, der mit seinem Engagement und seiner Fachkenntnis einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestehen unseres Vereins geleistet hat, und dem wir deshalb zu größtem Dank verpflichtet sind. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl.
Die Trauerfeier fand am 4. April 2012 um 12 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof in Deutsch Evern (Melbecker Straße) statt.
Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Professor Dr. Hubertus Lauer. Er ist am 26. März im Alter von 69 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Hubertus Lauer war lange Jahre Sprecher der gilde soziale arbeit e. V. und hat unseren Verein über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt!
Hubertus Lauer wurde am 4. November 1942 in Marburg geboren. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Freiburg. 1968 legte er die erste, 1973 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Im gleichen Jahr promovierte er an der Universität Stuttgart mit einer Arbeit über die Vereinbarkeit der Betriebsbußen mit dem Grundgesetz. Von 1973 bis 1975 arbeitete Dr. Lauer als Rechtsanwalt und wurde dann zunächst als Referent, später als stellvertretender Geschäftsführer für die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe in Bonn tätig.
1981 nahm Dr. Hubertus Lauer den Ruf auf die Professur „Sozialverwaltung und freie Wohlfahrtspflege“ im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg an. 1994 übernahm er die Professur Rechtswissenschaften, insbesondere Familien- und Jugendrecht, im Fachbereich Sozialwesen, den er in den Jahren 1996 und 1997 auch als Dekan leitete. Als Mitglied des Fachbereichsrates, des Senats, des Konzils und weiterer Kommissionen hat sich Professor Lauer große Verdienste in der akademischen Selbstverwaltung erworben. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2008 machte er sich um die rechtswissenschaftliche Ausbildung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen verdient. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in Forschung und Lehre zählten die Kinderrechte und der Kinderschutz. Zahlreiche Publikationen und Vorträge machten ihn zu einem gefragten Experten auf diesem Gebiet.
Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Hubertus Lauer, der mit seinem Engagement und seiner Fachkenntnis einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestehen unseres Vereins geleistet hat, und dem wir deshalb zu größtem Dank verpflichtet sind. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl.
Die Trauerfeier fand am 4. April 2012 um 12 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof in Deutsch Evern (Melbecker Straße) statt.
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