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Sonntag, 6. Februar 2011

JT Gilde Soziale Arbeit 1.6.-4.6.2011

Soziale Arbeit: Moralische Ökonomie – Ökonomie der Moral
Die normativen Leitoptionen und moralischen Fundamente in der Sozialen Arbeit sollten nicht von außen – durch sozialpolitische Vorgaben – bestimmt werden, sondern sich aus dem eigenen Selbstverständnis und dem Gegenstandsbezug entwickeln und begründen können. Mit den Begriffen Anerkennung, Partizipation und Kooperation können derzeit Positionen der moralischen Ökonomie in der Sozialen Arbeit markiert werden. Sie legitimieren – trotz zeittypischer und individueller biographischer Alltagsmoral(en) – professionelles Handeln und geben dem Berufsalltag Sinn und Orientierung, um nicht zu resignieren, auszusteigen, sondern (täglich) weiterzumachen.
Kann auf der Grundlage des ethischen Konzepts von Nähe und Distanz, der vorraussetzungslosen Anerkennung des Gegenübers und der damit verbundenen Verantwortung für diesen eine widerspruchsfreie und einheitliche professionspolitische moralische Ökonomie ausgearbeitet werden?
Welche Handlungsstrategien können entwickelt werden, um den aktuellen sozialpolitisch gesetzten Ökonomien der Moral in der Sozialen Arbeit (Verringerung von Leistungsentgelten, Budgetierungen, Zeitkonten, Qualitätssicherungsmaßnahmen) entgegenzutreten?
Die Auswirkungen der Ökonomisierung Sozialer Arbeit gilt es auf der 71. Jahrestagung der gilde soziale arbeit e. V. zu diskutieren, um eine Reflexion sowohl der politisch- inhaltlichen Ansprüche als auch der Gefahren des Scheiterns und der Bewältigung vornehmen zu können.
Näheres und Download unter gilde soziale arbeit e. V.
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