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Donnerstag, 17. Mai 2012

Programm des 43. Treffen der „Älteren - Gilde“ in Stapelage vom 1. bis 5. Oktober 2012 Adoption: Ein Kind freigeben – ein Kind annehmen

(Der Name „Älteren-Treffen“ bedeutet keineswegs irgendeine Altersbegrenzung nach unten oder nach oben – jede(r) ist herzlich willkommen!) Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!!Jetzt ANMELDEN!!! An das Thema „Alleinerziehung“ vom vorigen Jahr schließt sich das von den TeilnehmerInnen für dieses Jahr gewünschte Thema „Adoption“ logisch an. So lade ich Sie herzlich ein zu „Adoption, ein Kind freigeben – ein Kind annehmen“ vom Montag, 1. Oktober bis Freitag, 5. Oktober 2012 Wir treffen uns auch in diesem Jahr wieder in Haus Berkenkamp Im Heßkamp 50 Ortsteil Stapelage 32791 Lage – Hörste Tel.: 05232 / 71178 Kosten: Für vier Übernachtungen, Vollpension und Tagungsgebühr im Einzelzimmer 265,- € im Doppelzimmer 245,- € p.P. Der Betrag wird während des Treffens bar erbeten. Anmeldung: möglichst bald, spätestens bis 15. Juli 2011 an meine o.a. Anschrift per Post, E-Mail oder Telefon (ggf. Anrufbeantworter) Den Flyer des Hauses mit Wegbeschreibung schicke ich Ihnen nach Anmeldung zu. PS: Montag, dem 01.10.2012 bis 14.00 Uhr Anreise 15.00 Kaffee 16.00 Begrüßung 16.30 Erfahrungen mit Adoption im persönlichen Umfeld – Austausch 18.30 Abendmusik in der Kirche Stapelage 19.30 Abendessen Dienstag, dem 02.10.2012 08.30 Frühstück 09.30 Qualifizierung für Adoptivbewerber – Arbeit mit Adoptiveltern 10:30 Beratungsangebot für freigebende Mütter/Eltern 11:30 Beratungsangebot für erwachsene Adoptierte - Gesine Schanz, Dipl. Soz. Päd. 12.30 Mittagessen 15.00 Kaffee trinken 15.30 Fortsetzung vom Vormittag 18.00 Abendessen 19.30 Offener Abend Mittwoch, dem 03.10.2012 08.30 Frühstück 09.30 Feststellung der Adoptionseignung - Auslandsadoption; Siegfried Scheld, Psychologe 12.30 Mittagessen 15.30 Film: Tom & Mercy - Diskussion 18.00 Abendessen 19.30 Die Aufgabe des Jugendamtes Donnerstag, dem 04.10.2012 08.30 Frühstück 09.30 Geschichte der Adoption; Dr. Annegret Freiburg, Erziehungswissenschaftlerin 12.30 Mittagessen 15.00 Kaffee trinken 15.30 Zur freien Verfügung 18.00 Abendessen 19.30 Gildeabend Freitag, dem 05.10.2012 08.30 Frühstück 09.30 Rückschau, Abschied und Abreise

Mittwoch, 9. Mai 2012

Das Seminarangebot der BAG-SB

Donnerstag, 20.09.2012 - Freitag, 21.09.2012 |
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim

Neue Änderungsgesetze: Reform der Zwangsvollstreckung und des Insolvenzrechts

Referent(en):
Adele Spiegel, Rechtspflegerin der Bereiche
Insolvenzordnung und Zwangsvollstreckung
am Amtsgericht Frankfurt/Main
Daniel Grenz, Obergerichtsvollzieher am Amtsgericht Frankfurt/Main

Termin:
Donnerstag, 20.09.2012 - Freitag, 21.09.2012

Ort:
Ev. Nord-Ost-Gemeinde, Wingertstr. 17, Frankfurt/M.-Bornheim

Kosten:
zweitägig: 199 € (Mitgliedspreis 175 €)
incl. Imbiss, Getränke und Unterlagen,
eintägig: 110 € (Mitgliedspreis 90 €)

Anmeldung / Information:
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V., Friedrichsplatz 10, 34117 Kassel
Tel.: 0561/77 10 93; Fax: 0561/71 11 26
Email: info@bag-sb.de

Donnerstag, 5. April 2012

Hubertus Lauer ist verstorben!

Wie erst jetzt bekannt geworden ist der langjähriger Sprecher und Gildefreund Hubertus Lauer ist am 26. März nach langer Krankheit verstorben!

Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Professor Dr. Hubertus Lauer. Er ist am 26. März im Alter von 69 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Hubertus Lauer war lange Jahre Sprecher der gilde soziale arbeit e. V. und hat unseren Verein über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt!



Hubertus Lauer wurde am 4. November 1942 in Marburg geboren. Nach seinem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten in Marburg und Freiburg. 1968 legte er die erste, 1973 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Im gleichen Jahr promovierte er an der Universität Stuttgart mit einer Arbeit über die Vereinbarkeit der Betriebsbußen mit dem Grundgesetz. Von 1973 bis 1975 arbeitete Dr. Lauer als Rechtsanwalt und wurde dann zunächst als Referent, später als stellvertretender Geschäftsführer für die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe in Bonn tätig.

1981 nahm Dr. Hubertus Lauer den Ruf auf die Professur „Sozialverwaltung und freie Wohlfahrtspflege“ im Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Nordostniedersachsen in Lüneburg an. 1994 übernahm er die Professur Rechtswissenschaften, insbesondere Familien- und Jugendrecht, im Fachbereich Sozialwesen, den er in den Jahren 1996 und 1997 auch als Dekan leitete. Als Mitglied des Fachbereichsrates, des Senats, des Konzils und weiterer Kommissionen hat sich Professor Lauer große Verdienste in der akademischen Selbstverwaltung erworben. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2008 machte er sich um die rechtswissenschaftliche Ausbildung von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen verdient. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten in Forschung und Lehre zählten die Kinderrechte und der Kinderschutz. Zahlreiche Publikationen und Vorträge machten ihn zu einem gefragten Experten auf diesem Gebiet.

Die gilde soziale arbeit e. V. trauert um Hubertus Lauer, der mit seinem Engagement und seiner Fachkenntnis einen wesentlichen Beitrag zum Fortbestehen unseres Vereins geleistet hat, und dem wir deshalb zu größtem Dank verpflichtet sind. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl.

Die Trauerfeier fand am 4. April 2012 um 12 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof in Deutsch Evern (Melbecker Straße) statt.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Jahrestagung 2012 - 72. Jahrestagung vom 16. bis 19. Mai 2012 in Bielefeld / Sennestadt Haus Neuland

Vergessene Jugend?! Jugendpolitik und Jugendarbeit als Störfall oder Provokation

Die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen werden von der
Politik zunehmend missachtet. Obwohl sich die sozialen
Ungleichheitslagen in der Lebensphase Jugend durch
ökonomische und politische Veränderungen weiter verschärfen,
konzentriert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung
Jugendlicher auf problematische – scheinbar
jugendspezifische Entwicklungen (Werteverlust, Gewalt,
Medienverwahrlosung, Schulabbrecherquoten).
Es stellt sich die Frage, wie sich Jugendpolitik unter
veränderten gesellschaftlichen Bedingungen neu
positionieren kann? Welche politischen Möglichkeiten
gibt es, die Situation der Jugendlichen professionsübergreifend
in den Blick zu nehmen?
Welche Strategien und Konzepte müssen in der
Jugendpolitik und Jugendarbeit entwickelt werden,
um dem vermehrten Armutsrisiko Jugendlicher,
dem wachsenden Erziehungs- und Schutzbedarf entgegentreten
zu können? Wie kann der Abbau von Angeboten
der außerschulischen Jugendarbeit in den Kommunen
verhindert werden?
Auf der 72. Jahrestagung der Gilde Soziale Arbeit e.V.
sollen diese „vergessenen“ Felder der Jugendhilfe diskutiert
werden, um neue Handlungskonzepte und politische
Einmischungsstrategien entwickeln zu können.
Weiter Informationen unter http://gilde-soziale-arbeit.de

Montag, 3. Oktober 2011

Christoph Butterwegge: Buch "Krise und Zukunft des Sozialstaates"

Am 21. Oktober erscheint das Buch "Krise und Zukunft des Sozialstaates" von Christoph Butterwegge in 4., gründlich überarbeiteter und um ca. 120-150 Seiten erweiterter Auflage im VS - Verlag für Sozialwissenschaften (Inhaltsverzeichnis und
Thesen dazu anbei). Tagespolitisch aktuell enthält es u.a. eine
sozialpolitische Halbzeitbilanz der Bundesregierung von CDU, CSU und
FDP, die am 26. Oktober zwei Jahre amtiert.

Christoph Butterwegge
Krise und Zukunft des Sozialstaates
4., überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden 2011, 454 Seiten, gebunden; ISBN-Nr. 978-3-531-15851-8, Ladenverkaufspreis: 24,90 EUR
Informationen/Rezensionsexemplare über: Frau Karen Ehrhardt, VS – Verlag für Sozialwissenschaf-ten, Tel.- und Fax-Nr.: 0611/7878-394; E-Mail: karen.ehrhardt@vs-verlag.de
(voraussichtlicher Erscheinungstermin: 21. Oktober 2011)


Heute leugnet kaum noch jemand, dass sich der Sozialstaat in einer tiefen Krise befindet, aber ist es tatsächlich die Krise des Sozialstaates, oder wird dieser nur zum Hauptleidtragenden einer Entwicklung, deren Ursachen ganz woanders liegen? Um welche Sachfragen und Kontroversen es bei der Diskussion darüber geht, macht dieses Buch deutlich. Sein Verfasser stellt Zusammenhänge zwischen der Entwicklung des Weltmarktes („Globalisierung“), dem demografischen Wandel sowie den Strategien von Parteien und gesellschaftlichen Interessengruppen her. Inhaltlich schlägt Butterwegge einen weiten Bogen von den Bismarckschen Sozialreformen im 19. Jahrhundert über die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates nach dem Zweiten Weltkrieg sowie seinen „Um-“ bzw. Abbau in der Gegenwart bis zu einer solidarischen Bürgerversicherung, die seiner Meinung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen vorzuziehen und am ehesten geeignet ist, das historische Projekt der Gewährleistung sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit durch permanente Staatsintervention fortzusetzen. Daneben werden konkrete Alternativen zur gegenwärtigen Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Familienpolitik erörtert.

Der Autor: Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft und ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln.

Inhalt

Vorbemerkungen
1. Grundlagen und Organisationsstrukturen des Sozialstaates
1.1 Begrifflichkeiten, Definitionen und Wohlfahrtsstaatstheorien
1.1.1 Aufgaben der Sozialpolitik: Inklusion, Kompensation und Emanzipation
1.1.2 Wohlfahrts- und Sozialstaat: Entwicklungsstufen, Gegensätze oder Synonyme?
1.2 Wohlfahrtsstaatstypen im internationalen Vergleich
1.3 Struktur- und Gestaltungsprinzipien des deutschen Sozialsystems
2. Das „goldene Zeitalter“ des Wohlfahrtsstaates: Auf-, Ab- und Ausbau des Systems der sozialen Sicherung
2.1 Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates im Kaiserreich (1870/71 bis 1914)
2.2 Konsolidierung des Sozialstaates, Weltwirtschaftskrise 1929/33 und „Drittes Reich“
2.2.1 Der Erste Weltkrieg als Katalysator und die Weimarer Republik als Stabilisatorin sozialer Sicherung
2.2.2 Volkswirtschaft, Wohlfahrtsstaat und Demokratie im Niedergang
2.2.3 Zentralisierung, Entdemokratisierung und Ethnisierung des Sozialstaates unter Adolf Hitler
2.3 Vom Zweiten Weltkrieg bis zur Weltwirtschaftskrise 1974/75: Sozialpolitik als Waffe im Kampf der Systeme
3. Vom Modellfall zum Auslaufmodell? – Medienberichterstattung und Akzeptanzprobleme des Wohlfahrtsstaates
3.1 Die prinzipielle Kritik am Sozialstaat
3.1.1 Neoliberale beklagen die Bürokratisierung des Staates und die Schwächung der wirtschaftlichen Dynamik
3.1.2 Kommunitarier monieren die Dominanz des Marktes und die Entmachtung bzw. Entmündigung der Zivilgesellschaft
3.1.3 Feministinnen bemängeln die Orientierung des Sozialleistungssystems am Industriearbeiter und die Benachteiligung der Frau
3.2 Die populäre Kritik am Sozialstaat
3.2.1 Generosität als Strukturmangel des Wohlfahrtsstaates – das Argument seiner übertriebenen Großzügigkeit („soziale Hängematte“)
3.2.2 Leistungsmissbrauch als permanente Gefahr – das Argument einer massenhaften Ausbeutung des Wohlfahrtsstaates (durch „Sozialschmarotzer“)
3.2.3 Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung als Bedrohung des Sozialstaates – das Argument seiner Überlastung durch den demografischen Wandel („Vergreisung“)
3.2.4 Sozialpolitik als übermäßige Belastung des Wirtschaftsstandortes – das Argument eines durch die Globalisierung erzwungenen Umbaus („Standortschwäche“)
3.3 Auswirkungen der Kritik auf das Massenbewusstsein: Ergebnisse von Umfragen zum Rückhalt des Sozialstaates
4. Wirtschaft, Soziales und Wohlfahrt in der (Sinn-)Krise
4.1 Massenarbeitslosigkeit, Finanzierungsprobleme des Sozialstaates und Leistungsabbau durch die Regierung Schmidt (1974/75 bis 1982)
4.2 Die erste Halbzeit der Regierung Kohl (1982 bis 1989/90): „Wende“-Rhetorik und staatliche Konsolidierungspolitik
4.3 Die zweite Halbzeit der Regierung Kohl (1990 bis 1998): Wiedervereinigung auf Kosten des Sozialstaates?
4.4 Die liberalkonservative Transformation des Sozialstaates und ihre Legitimation auf einzelnen Politikfeldern
4.4.1 Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes als Rezept zur Verringerung der Erwerbslosigkeit
4.4.2 Kommerzialisierung des Gesundheitswesens und Reindividualisierung des Krankheitsrisikos
4.4.3 Rekultivierung der Familienpolitik als Kernstück konservativer Sozialstaatlichkeit
4.4.4 Die Soziale Pflegeversicherung als neuer Versicherungszweig: Krönung oder Niedergang der Wohlfahrtsstaatsentwicklung?
4.5 Fazit
5. Die rot-grüne Regierungspolitik: Auflösung des „Reformstaus“ oder Verschärfung des Sozialabbaus?
5.1 Sozialreform im Konsens? – Wiederbelebung, Ergebnisse und Scheitern des „Bündnisses für Arbeit“
5.2 Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Beschäftigten, Bedürftigen und sozial Benachteiligten?
5.3 Die rot-grünen Steuerreformen als modifizierte Fortsetzung der Umverteilung von unten nach oben
5.4 Die sog. Riester-Rente: ein mutiger Schritt zu mehr Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit?
5.5 Revolution in der staatlichen Familienpolitik oder frauenpolitischer Rollback?
5.6 Die sog. Hartz-Kommission, ihre Vorschläge zur Arbeitsmarktreform und deren Umsetzung
5.7 Gerhard Schröders Agenda 2010 als Bauplan für den „Um-“ bzw. Abbau des Sozialstaates
5.8 Einrichtung, Arbeit und Resultate der sog. Rürup-Kommission
5.9 Gesundheitsreformen zwischen mehr Solidarität, Marktorientierung und Wettbewerbswahn
5.10 Armutsberichterstattung und -bekämpfung
5.11 Fazit
6. Die zweite Koalition von CDU, CSU und SPD: Sozialpolitik paradox – großzügig und kleinkariert
6.1 Entstehungsgeschichte, Hauptrepräsentanten und Grundpositionen der zweiten Großen Koalition
6.2 Wohlfahrtsstaat im Zangengriff – mediale Stimmungsmache und erste Weichenstellungen
6.3 Nebenwirkungen und „Nachbesserungen“ von Hartz IV: Reformmaßnahmen zur „Korrektur“ der Arbeitsmarktreform
6.4 Rufe nach mehr „Generationengerechtigkeit“: Politik gegen Rentner/innen sowie für Kinder und Jugendliche?
6.5 Familien- als Bevölkerungspolitik: Kampf der Armut an statt der Armut von Kindern
6.6 Die Einführung des Gesundheitsfonds als Vorbereitung der Gesetzlichen Krankenversicherung auf einen Systemwechsel
6.7 Steuerpolitik als Echternacher Springprozession: Vor- und Rückwärtsreformen der Mehrwert-, „Reichen-“, Unternehmen- und Erbschaftsteuer
6.8 Krisenmanagement, Bankensanierung und Konjunkturprogramme im Gefolge der globalen Finanz- bzw. Weltwirtschaftskrise 2008/09
6.9 Fazit
7. Die neuerliche Koalition von CDU, CSU und FDP: Mehr Freiheit durch weniger Sicherheit, Gleichheit und Gerechtigkeit?
7.1 Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts statt „sozialer Grausamkeiten“?
7.2 Beschleunigung des Wachstums oder der Umverteilung von unten nach oben?
7.3 Das sog. Zukunftspaket: „Sparen“ auf Kosten der (Langzeit-)Arbeitslosen, ihrer Kinder und des Sozialstaates?
7.4 Hartz IV als sozialpolitische Dauerbaustelle: Gewährleistung eines menschenwürdigen Lebens oder Übergang zu „Hartz V“?
7.5 Die schwarz-gelbe Gesundheitsreform: Beendigung der paritätischen GKV-Finanzierung und Etablierung der Kopfprämie durch die Hintertür
7.6 Mehr soziale Ungleichheit durch Regierungspolitik nach dem Matthäus-Prinzip – eine kritische Zwischenbilanz
8. Diskussionen über die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung des Wohlfahrtsstaates
8.1 Die sozialdemokratische Programmdebatte und Wandlungen der Wohlfahrtsstaatstheorie
8.2 Das Schröder/Blair-Papier und der „aktivierende Sozialstaat“ als Leitbild der sog. Neuen Mitte
8.3 Die soziale Gerechtigkeit – Grundwert oder Standortrisiko?
8.4 Rot-grüne Regierungspraxis und sozialdemokratische Prinzipien im Widerstreit
8.5 Modernisierung oder Abschied der SPD (wie auch der CDU) von sich selbst?
8.6 Sozialpolitik in den neuen Grundsatzprogrammen von CDU, CSU und SPD
8.6.1 Das SPD-Leitbild des „vorsorgenden Sozialstaates“
8.6.2 „Chancengesellschaft“ und „Solidarische Leistungsgesellschaft“ – die Leitbilder der Union
8.6.3 „Chancengleichheit“ als Ersatz für soziale Gerechtigkeit?
8.6.4 Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit ohne Umverteilung von Geld?
8.7 Von Thilo Sarrazin über Peter Sloterdijk zu Guido Westerwelle und wieder retour
8.7.1 Die sog. Sloterdijk-Honneth-Kontroverse
8.7.2 Der neoliberale Wohlfahrtsstaatsverriss à la Westerwelle
8.7.3 Thilo Sarrazins rechtspopulistische Diffamierung von Armen, Migranten und Sozialstaat
9. Alternativen zum neoliberalen „Um-“ bzw. Abbau des Sozialstaates
9.1 Vermarktlichung des Sozialstaates oder Schaffung einer solidarischen Bürgerversicherung?
9.2 Vorgeschichte und Wegbereiter (der Idee) einer Bürgerversicherung
9.3 Alternativmodelle zur Finanzierung der Krankenversicherung: Gesundheitsprämie (Kopfpauschale) und Bürgerversicherung
9.4 Steuer- statt Beitragsfinanzierung der sozialen Sicherung: eine Fehlorientierung
9.5 Abkopplung der sozialen Sicherung von der Erwerbsarbeit durch eine Wertschöpfungsabgabe
9.6 Die solidarische Bürgerversicherung – als institutioneller Kern eines zukunftsfähigen Sozialstaates
9.7 Einwände gegen die Bürgerversicherung und Möglichkeiten ihrer Widerlegung
9.8 Die bedarfsorientierte Grundsicherung als Ergänzung der Bürgerversicherung
9.9 Das bedingungslose Grundeinkommen – Sozialpolitik nach dem Gießkannenprinzip?
Abkürzungsverzeichnis
Literaturauswahl

Dienstag, 20. September 2011

Heimkinder müssen Honorar abgeben

So titelt Spiegel-Online am 20.09.2011.
Sicher sollen Betroffene auch an den Hilfe die Ihnen gewährt werden mit beteiligt werden, denn dass sagt das Gesetz. Aber es ist doch Irrwitz, wenn Kindern und Jugendlichen die nicht aus eigener Schuld Betroffene sind und in einem Kinder und Jugendheim untergebracht wurden, noch einmal gestraft werden, indem ihnen ein Taschengeld zum Teil vorenthalten wird.
Lesen Sie weiter unter:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,787437,00.html

Mittwoch, 14. September 2011

Herbsttagung Gilde Soziale Arbeit - Professionelle Frühförderung auf dem Abstellgleis?

Herbsttagung der Gilde Soziale Arbeit e. V.
Professionelle Frühförderung auf dem Abstellgleis?
– Bilanz eines interdisziplinären Hilfesystems und seiner Perspektiven –



11. und 12. November 2011
Fachhochschule Nordhausen • Audimax
Das Programm
Freitag, 11. November 2011
Moderation: Dr. Rita Braches-Chyrek
Sprecherin des Gildenamtes
14:00 Uhr Begrüßung und Grußworte
Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der FH Nordhausen
Christine Wagner, Landratsamt Nordhausen
Dr. Rita Braches-Chyrek, Sprecherin des Gildenamtes
Tom Ney, Vorsitzender SoCon e.V.
14:15 Uhr Frühförderung im Spannungsfeld
zwischen gesetzlichen Vorgaben und
familiären Ansprüchen
Prof. Dr. Armin Sohns, FH Nordhausen, Studiengang
Gesundheits- und Sozialwesen
15:30 Uhr Vorstellung der Arbeitsgruppen
AG I: „Komplexleistung in der Frühförderung
– eine Herausforderung an die
Kostenträger“
Christine Wagner/Elke Schnabel, Landratsamt
Nordhausen
AG II: „Therapie und Frühförderung
– Abgrenzung und Zusammenhang
zwischen therapeutischer und pädagogischer
Frühförderung“
Friedrich Ederer, SRH FH für Gesundheit Gera,
Studiengang Ergotherapie
AG III: „Interdisziplinäre Kooperation in
der Frühförderung aus medizinischer
Sicht“
Dr. med. Dorothea Klaus, Leiterin Sozialpädiatrisches
Zentrum Kleinbartloff OT Reifenstein
16:30 Uhr Kaffeepause
17:00 Uhr Arbeitsgruppen
19:30 Uhr Gildeabend mit Abendessen und Vortrag:
Harald Poelchau: Ein Gildenfreund im
Widerstand gegen die nationalsozialistische
Herrschaft
Prof. Dr. Georg Hey, FH Nordhausen, Studiengang
Gesundheits- und Sozialwesen


Samstag, 12. November 2011
Moderation: Prof. Dr. Georg Hey
FH Nordhausen
9:30 Uhr Literarische Momente
Eckart Günther, Gilde Soziale Arbeit, Hamburg
9:45 Uhr Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse
der Arbeitsgruppen
10:30 Uhr Rahmendaten und Qualtitätsstandards
der Frühförderstellen im Freistaat
Thüringen: Intentionen, Ziele, Ein- und
Ausblicke
Prof. Dr. Annette Hartung, SRH FH für Gesundheit
Gera, Interdisziplinäre Frühförderung
11:30 Uhr Kaffeepause
12:00 Uhr Frühförderung im Wandel. Warum
werden heute andere Ansprüche an
die Frühförderung gestellt als in der
Vergangenheit?
Prof. Dr. phil. Hans Weiß, PH Ludwigsburg,
Fakultät für Sonderpädagogik
13:30 Uhr Ende der Tagung
14:00 Uhr Öffentliche Gildeamtssitzung
Interessenten sind herzlich eingeladen

Unterkunft
Hotel Avena
Hallesche Straße 13, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 6065-9
Preise (inkl. Frühstück):
Einzelzimmer 39,00 €
Doppelzimmer 65,00 €
Stichwort bei Buchung bis 28.10.11: Socon e.V.
Hotel „Zur Sonne“
Hallesche Straße 8-10, 99734 Nordhausen
Preise (inkl. Frühstück):
Einzelzimmer 40,00 €
Doppelzimmer 60,00 €
Stichwort bei Buchung bis 28.10.11: Socon e.V.
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der
SoCon-Webseite
(http://www.fh-nordhausen.de/socon-ev.html).
Für Studierende und Schüler werden auf Anfrage preiswerte
Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.
Anmeldungen
Schriftliche Anmeldungen richten Sie bitte an:
SoCon e. V.
Fachhochschule Nordhausen
Weinberghof 4
99734 Nordhausen
oder per E-Mail an: jana.urbanek@gmx.de
Online-Anmeldungen sind ab 1. Oktober 2011 auf auf
der SoCon-Webseite (Link siehe oben) möglich.
Tagungsbeitrag 30,00 €
Mitglieder GiSA, FH Nordhausen,
SoCon 25,00 €
Studenten/Schüler 10,00 €
Den Tagungsbeitrag überweisen Sie bitte bis zum 31.
Oktober 2011 auf das folgende Konto:
SoCon e.V. Nordhausen
Kto-Nr.: 38009399
BLZ: 82054052 (Kreissparkasse Nordhausen)