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Sonntag, 18. Dezember 2011

Jahrestagung 2012 - 72. Jahrestagung vom 16. bis 19. Mai 2012 in Bielefeld / Sennestadt Haus Neuland

Vergessene Jugend?! Jugendpolitik und Jugendarbeit als Störfall oder Provokation

Die Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen werden von der
Politik zunehmend missachtet. Obwohl sich die sozialen
Ungleichheitslagen in der Lebensphase Jugend durch
ökonomische und politische Veränderungen weiter verschärfen,
konzentriert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung
Jugendlicher auf problematische – scheinbar
jugendspezifische Entwicklungen (Werteverlust, Gewalt,
Medienverwahrlosung, Schulabbrecherquoten).
Es stellt sich die Frage, wie sich Jugendpolitik unter
veränderten gesellschaftlichen Bedingungen neu
positionieren kann? Welche politischen Möglichkeiten
gibt es, die Situation der Jugendlichen professionsübergreifend
in den Blick zu nehmen?
Welche Strategien und Konzepte müssen in der
Jugendpolitik und Jugendarbeit entwickelt werden,
um dem vermehrten Armutsrisiko Jugendlicher,
dem wachsenden Erziehungs- und Schutzbedarf entgegentreten
zu können? Wie kann der Abbau von Angeboten
der außerschulischen Jugendarbeit in den Kommunen
verhindert werden?
Auf der 72. Jahrestagung der Gilde Soziale Arbeit e.V.
sollen diese „vergessenen“ Felder der Jugendhilfe diskutiert
werden, um neue Handlungskonzepte und politische
Einmischungsstrategien entwickeln zu können.
Weiter Informationen unter http://gilde-soziale-arbeit.de

Montag, 3. Oktober 2011

Christoph Butterwegge: Buch "Krise und Zukunft des Sozialstaates"

Am 21. Oktober erscheint das Buch "Krise und Zukunft des Sozialstaates" von Christoph Butterwegge in 4., gründlich überarbeiteter und um ca. 120-150 Seiten erweiterter Auflage im VS - Verlag für Sozialwissenschaften (Inhaltsverzeichnis und
Thesen dazu anbei). Tagespolitisch aktuell enthält es u.a. eine
sozialpolitische Halbzeitbilanz der Bundesregierung von CDU, CSU und
FDP, die am 26. Oktober zwei Jahre amtiert.

Christoph Butterwegge
Krise und Zukunft des Sozialstaates
4., überarbeitete und erweiterte Aufl. Wiesbaden 2011, 454 Seiten, gebunden; ISBN-Nr. 978-3-531-15851-8, Ladenverkaufspreis: 24,90 EUR
Informationen/Rezensionsexemplare über: Frau Karen Ehrhardt, VS – Verlag für Sozialwissenschaf-ten, Tel.- und Fax-Nr.: 0611/7878-394; E-Mail: karen.ehrhardt@vs-verlag.de
(voraussichtlicher Erscheinungstermin: 21. Oktober 2011)


Heute leugnet kaum noch jemand, dass sich der Sozialstaat in einer tiefen Krise befindet, aber ist es tatsächlich die Krise des Sozialstaates, oder wird dieser nur zum Hauptleidtragenden einer Entwicklung, deren Ursachen ganz woanders liegen? Um welche Sachfragen und Kontroversen es bei der Diskussion darüber geht, macht dieses Buch deutlich. Sein Verfasser stellt Zusammenhänge zwischen der Entwicklung des Weltmarktes („Globalisierung“), dem demografischen Wandel sowie den Strategien von Parteien und gesellschaftlichen Interessengruppen her. Inhaltlich schlägt Butterwegge einen weiten Bogen von den Bismarckschen Sozialreformen im 19. Jahrhundert über die Entwicklung des Wohlfahrtsstaates nach dem Zweiten Weltkrieg sowie seinen „Um-“ bzw. Abbau in der Gegenwart bis zu einer solidarischen Bürgerversicherung, die seiner Meinung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen vorzuziehen und am ehesten geeignet ist, das historische Projekt der Gewährleistung sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit durch permanente Staatsintervention fortzusetzen. Daneben werden konkrete Alternativen zur gegenwärtigen Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Familienpolitik erörtert.

Der Autor: Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft und ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln.

Inhalt

Vorbemerkungen
1. Grundlagen und Organisationsstrukturen des Sozialstaates
1.1 Begrifflichkeiten, Definitionen und Wohlfahrtsstaatstheorien
1.1.1 Aufgaben der Sozialpolitik: Inklusion, Kompensation und Emanzipation
1.1.2 Wohlfahrts- und Sozialstaat: Entwicklungsstufen, Gegensätze oder Synonyme?
1.2 Wohlfahrtsstaatstypen im internationalen Vergleich
1.3 Struktur- und Gestaltungsprinzipien des deutschen Sozialsystems
2. Das „goldene Zeitalter“ des Wohlfahrtsstaates: Auf-, Ab- und Ausbau des Systems der sozialen Sicherung
2.1 Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates im Kaiserreich (1870/71 bis 1914)
2.2 Konsolidierung des Sozialstaates, Weltwirtschaftskrise 1929/33 und „Drittes Reich“
2.2.1 Der Erste Weltkrieg als Katalysator und die Weimarer Republik als Stabilisatorin sozialer Sicherung
2.2.2 Volkswirtschaft, Wohlfahrtsstaat und Demokratie im Niedergang
2.2.3 Zentralisierung, Entdemokratisierung und Ethnisierung des Sozialstaates unter Adolf Hitler
2.3 Vom Zweiten Weltkrieg bis zur Weltwirtschaftskrise 1974/75: Sozialpolitik als Waffe im Kampf der Systeme
3. Vom Modellfall zum Auslaufmodell? – Medienberichterstattung und Akzeptanzprobleme des Wohlfahrtsstaates
3.1 Die prinzipielle Kritik am Sozialstaat
3.1.1 Neoliberale beklagen die Bürokratisierung des Staates und die Schwächung der wirtschaftlichen Dynamik
3.1.2 Kommunitarier monieren die Dominanz des Marktes und die Entmachtung bzw. Entmündigung der Zivilgesellschaft
3.1.3 Feministinnen bemängeln die Orientierung des Sozialleistungssystems am Industriearbeiter und die Benachteiligung der Frau
3.2 Die populäre Kritik am Sozialstaat
3.2.1 Generosität als Strukturmangel des Wohlfahrtsstaates – das Argument seiner übertriebenen Großzügigkeit („soziale Hängematte“)
3.2.2 Leistungsmissbrauch als permanente Gefahr – das Argument einer massenhaften Ausbeutung des Wohlfahrtsstaates (durch „Sozialschmarotzer“)
3.2.3 Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung als Bedrohung des Sozialstaates – das Argument seiner Überlastung durch den demografischen Wandel („Vergreisung“)
3.2.4 Sozialpolitik als übermäßige Belastung des Wirtschaftsstandortes – das Argument eines durch die Globalisierung erzwungenen Umbaus („Standortschwäche“)
3.3 Auswirkungen der Kritik auf das Massenbewusstsein: Ergebnisse von Umfragen zum Rückhalt des Sozialstaates
4. Wirtschaft, Soziales und Wohlfahrt in der (Sinn-)Krise
4.1 Massenarbeitslosigkeit, Finanzierungsprobleme des Sozialstaates und Leistungsabbau durch die Regierung Schmidt (1974/75 bis 1982)
4.2 Die erste Halbzeit der Regierung Kohl (1982 bis 1989/90): „Wende“-Rhetorik und staatliche Konsolidierungspolitik
4.3 Die zweite Halbzeit der Regierung Kohl (1990 bis 1998): Wiedervereinigung auf Kosten des Sozialstaates?
4.4 Die liberalkonservative Transformation des Sozialstaates und ihre Legitimation auf einzelnen Politikfeldern
4.4.1 Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes als Rezept zur Verringerung der Erwerbslosigkeit
4.4.2 Kommerzialisierung des Gesundheitswesens und Reindividualisierung des Krankheitsrisikos
4.4.3 Rekultivierung der Familienpolitik als Kernstück konservativer Sozialstaatlichkeit
4.4.4 Die Soziale Pflegeversicherung als neuer Versicherungszweig: Krönung oder Niedergang der Wohlfahrtsstaatsentwicklung?
4.5 Fazit
5. Die rot-grüne Regierungspolitik: Auflösung des „Reformstaus“ oder Verschärfung des Sozialabbaus?
5.1 Sozialreform im Konsens? – Wiederbelebung, Ergebnisse und Scheitern des „Bündnisses für Arbeit“
5.2 Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Beschäftigten, Bedürftigen und sozial Benachteiligten?
5.3 Die rot-grünen Steuerreformen als modifizierte Fortsetzung der Umverteilung von unten nach oben
5.4 Die sog. Riester-Rente: ein mutiger Schritt zu mehr Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit?
5.5 Revolution in der staatlichen Familienpolitik oder frauenpolitischer Rollback?
5.6 Die sog. Hartz-Kommission, ihre Vorschläge zur Arbeitsmarktreform und deren Umsetzung
5.7 Gerhard Schröders Agenda 2010 als Bauplan für den „Um-“ bzw. Abbau des Sozialstaates
5.8 Einrichtung, Arbeit und Resultate der sog. Rürup-Kommission
5.9 Gesundheitsreformen zwischen mehr Solidarität, Marktorientierung und Wettbewerbswahn
5.10 Armutsberichterstattung und -bekämpfung
5.11 Fazit
6. Die zweite Koalition von CDU, CSU und SPD: Sozialpolitik paradox – großzügig und kleinkariert
6.1 Entstehungsgeschichte, Hauptrepräsentanten und Grundpositionen der zweiten Großen Koalition
6.2 Wohlfahrtsstaat im Zangengriff – mediale Stimmungsmache und erste Weichenstellungen
6.3 Nebenwirkungen und „Nachbesserungen“ von Hartz IV: Reformmaßnahmen zur „Korrektur“ der Arbeitsmarktreform
6.4 Rufe nach mehr „Generationengerechtigkeit“: Politik gegen Rentner/innen sowie für Kinder und Jugendliche?
6.5 Familien- als Bevölkerungspolitik: Kampf der Armut an statt der Armut von Kindern
6.6 Die Einführung des Gesundheitsfonds als Vorbereitung der Gesetzlichen Krankenversicherung auf einen Systemwechsel
6.7 Steuerpolitik als Echternacher Springprozession: Vor- und Rückwärtsreformen der Mehrwert-, „Reichen-“, Unternehmen- und Erbschaftsteuer
6.8 Krisenmanagement, Bankensanierung und Konjunkturprogramme im Gefolge der globalen Finanz- bzw. Weltwirtschaftskrise 2008/09
6.9 Fazit
7. Die neuerliche Koalition von CDU, CSU und FDP: Mehr Freiheit durch weniger Sicherheit, Gleichheit und Gerechtigkeit?
7.1 Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts statt „sozialer Grausamkeiten“?
7.2 Beschleunigung des Wachstums oder der Umverteilung von unten nach oben?
7.3 Das sog. Zukunftspaket: „Sparen“ auf Kosten der (Langzeit-)Arbeitslosen, ihrer Kinder und des Sozialstaates?
7.4 Hartz IV als sozialpolitische Dauerbaustelle: Gewährleistung eines menschenwürdigen Lebens oder Übergang zu „Hartz V“?
7.5 Die schwarz-gelbe Gesundheitsreform: Beendigung der paritätischen GKV-Finanzierung und Etablierung der Kopfprämie durch die Hintertür
7.6 Mehr soziale Ungleichheit durch Regierungspolitik nach dem Matthäus-Prinzip – eine kritische Zwischenbilanz
8. Diskussionen über die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung des Wohlfahrtsstaates
8.1 Die sozialdemokratische Programmdebatte und Wandlungen der Wohlfahrtsstaatstheorie
8.2 Das Schröder/Blair-Papier und der „aktivierende Sozialstaat“ als Leitbild der sog. Neuen Mitte
8.3 Die soziale Gerechtigkeit – Grundwert oder Standortrisiko?
8.4 Rot-grüne Regierungspraxis und sozialdemokratische Prinzipien im Widerstreit
8.5 Modernisierung oder Abschied der SPD (wie auch der CDU) von sich selbst?
8.6 Sozialpolitik in den neuen Grundsatzprogrammen von CDU, CSU und SPD
8.6.1 Das SPD-Leitbild des „vorsorgenden Sozialstaates“
8.6.2 „Chancengesellschaft“ und „Solidarische Leistungsgesellschaft“ – die Leitbilder der Union
8.6.3 „Chancengleichheit“ als Ersatz für soziale Gerechtigkeit?
8.6.4 Verwirklichung von mehr Gerechtigkeit ohne Umverteilung von Geld?
8.7 Von Thilo Sarrazin über Peter Sloterdijk zu Guido Westerwelle und wieder retour
8.7.1 Die sog. Sloterdijk-Honneth-Kontroverse
8.7.2 Der neoliberale Wohlfahrtsstaatsverriss à la Westerwelle
8.7.3 Thilo Sarrazins rechtspopulistische Diffamierung von Armen, Migranten und Sozialstaat
9. Alternativen zum neoliberalen „Um-“ bzw. Abbau des Sozialstaates
9.1 Vermarktlichung des Sozialstaates oder Schaffung einer solidarischen Bürgerversicherung?
9.2 Vorgeschichte und Wegbereiter (der Idee) einer Bürgerversicherung
9.3 Alternativmodelle zur Finanzierung der Krankenversicherung: Gesundheitsprämie (Kopfpauschale) und Bürgerversicherung
9.4 Steuer- statt Beitragsfinanzierung der sozialen Sicherung: eine Fehlorientierung
9.5 Abkopplung der sozialen Sicherung von der Erwerbsarbeit durch eine Wertschöpfungsabgabe
9.6 Die solidarische Bürgerversicherung – als institutioneller Kern eines zukunftsfähigen Sozialstaates
9.7 Einwände gegen die Bürgerversicherung und Möglichkeiten ihrer Widerlegung
9.8 Die bedarfsorientierte Grundsicherung als Ergänzung der Bürgerversicherung
9.9 Das bedingungslose Grundeinkommen – Sozialpolitik nach dem Gießkannenprinzip?
Abkürzungsverzeichnis
Literaturauswahl

Dienstag, 20. September 2011

Heimkinder müssen Honorar abgeben

So titelt Spiegel-Online am 20.09.2011.
Sicher sollen Betroffene auch an den Hilfe die Ihnen gewährt werden mit beteiligt werden, denn dass sagt das Gesetz. Aber es ist doch Irrwitz, wenn Kindern und Jugendlichen die nicht aus eigener Schuld Betroffene sind und in einem Kinder und Jugendheim untergebracht wurden, noch einmal gestraft werden, indem ihnen ein Taschengeld zum Teil vorenthalten wird.
Lesen Sie weiter unter:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,787437,00.html

Mittwoch, 14. September 2011

Herbsttagung Gilde Soziale Arbeit - Professionelle Frühförderung auf dem Abstellgleis?

Herbsttagung der Gilde Soziale Arbeit e. V.
Professionelle Frühförderung auf dem Abstellgleis?
– Bilanz eines interdisziplinären Hilfesystems und seiner Perspektiven –



11. und 12. November 2011
Fachhochschule Nordhausen • Audimax
Das Programm
Freitag, 11. November 2011
Moderation: Dr. Rita Braches-Chyrek
Sprecherin des Gildenamtes
14:00 Uhr Begrüßung und Grußworte
Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der FH Nordhausen
Christine Wagner, Landratsamt Nordhausen
Dr. Rita Braches-Chyrek, Sprecherin des Gildenamtes
Tom Ney, Vorsitzender SoCon e.V.
14:15 Uhr Frühförderung im Spannungsfeld
zwischen gesetzlichen Vorgaben und
familiären Ansprüchen
Prof. Dr. Armin Sohns, FH Nordhausen, Studiengang
Gesundheits- und Sozialwesen
15:30 Uhr Vorstellung der Arbeitsgruppen
AG I: „Komplexleistung in der Frühförderung
– eine Herausforderung an die
Kostenträger“
Christine Wagner/Elke Schnabel, Landratsamt
Nordhausen
AG II: „Therapie und Frühförderung
– Abgrenzung und Zusammenhang
zwischen therapeutischer und pädagogischer
Frühförderung“
Friedrich Ederer, SRH FH für Gesundheit Gera,
Studiengang Ergotherapie
AG III: „Interdisziplinäre Kooperation in
der Frühförderung aus medizinischer
Sicht“
Dr. med. Dorothea Klaus, Leiterin Sozialpädiatrisches
Zentrum Kleinbartloff OT Reifenstein
16:30 Uhr Kaffeepause
17:00 Uhr Arbeitsgruppen
19:30 Uhr Gildeabend mit Abendessen und Vortrag:
Harald Poelchau: Ein Gildenfreund im
Widerstand gegen die nationalsozialistische
Herrschaft
Prof. Dr. Georg Hey, FH Nordhausen, Studiengang
Gesundheits- und Sozialwesen


Samstag, 12. November 2011
Moderation: Prof. Dr. Georg Hey
FH Nordhausen
9:30 Uhr Literarische Momente
Eckart Günther, Gilde Soziale Arbeit, Hamburg
9:45 Uhr Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse
der Arbeitsgruppen
10:30 Uhr Rahmendaten und Qualtitätsstandards
der Frühförderstellen im Freistaat
Thüringen: Intentionen, Ziele, Ein- und
Ausblicke
Prof. Dr. Annette Hartung, SRH FH für Gesundheit
Gera, Interdisziplinäre Frühförderung
11:30 Uhr Kaffeepause
12:00 Uhr Frühförderung im Wandel. Warum
werden heute andere Ansprüche an
die Frühförderung gestellt als in der
Vergangenheit?
Prof. Dr. phil. Hans Weiß, PH Ludwigsburg,
Fakultät für Sonderpädagogik
13:30 Uhr Ende der Tagung
14:00 Uhr Öffentliche Gildeamtssitzung
Interessenten sind herzlich eingeladen

Unterkunft
Hotel Avena
Hallesche Straße 13, 99734 Nordhausen
Tel.: 03631 6065-9
Preise (inkl. Frühstück):
Einzelzimmer 39,00 €
Doppelzimmer 65,00 €
Stichwort bei Buchung bis 28.10.11: Socon e.V.
Hotel „Zur Sonne“
Hallesche Straße 8-10, 99734 Nordhausen
Preise (inkl. Frühstück):
Einzelzimmer 40,00 €
Doppelzimmer 60,00 €
Stichwort bei Buchung bis 28.10.11: Socon e.V.
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der
SoCon-Webseite
(http://www.fh-nordhausen.de/socon-ev.html).
Für Studierende und Schüler werden auf Anfrage preiswerte
Übernachtungsmöglichkeiten angeboten.
Anmeldungen
Schriftliche Anmeldungen richten Sie bitte an:
SoCon e. V.
Fachhochschule Nordhausen
Weinberghof 4
99734 Nordhausen
oder per E-Mail an: jana.urbanek@gmx.de
Online-Anmeldungen sind ab 1. Oktober 2011 auf auf
der SoCon-Webseite (Link siehe oben) möglich.
Tagungsbeitrag 30,00 €
Mitglieder GiSA, FH Nordhausen,
SoCon 25,00 €
Studenten/Schüler 10,00 €
Den Tagungsbeitrag überweisen Sie bitte bis zum 31.
Oktober 2011 auf das folgende Konto:
SoCon e.V. Nordhausen
Kto-Nr.: 38009399
BLZ: 82054052 (Kreissparkasse Nordhausen)

Montag, 6. Juni 2011

Jahrestagung voller Erfolg!

Die Jahrestagung 2011 stand ganz unter dem Zeichen von Ökonomie, Moral und Sozialer Arbeit. Besonderes Interesse wurde hierbei der Fragestellung gewidmet, inwieweit Neoliberalisierungstendenzen und der sog. Turbokapitalismus Soziale Arbeit und Lehre beeinflussen. Neben zahlreichen intensiven Vorträgen und Diskussionen zum Tagungsthema kam selbstverständlich auch der persönliche Austausch nicht zu kurz.
Eine besondere Note verlieh der Tagung auch in diesem Jahr der traditionelle Gildeabend.
Im Vorwege zu unserer Tagung fanden eine Gildeamtssitzung und eine Mitgliederversammlung statt! In diesem Rahmen wurde über unsere bevorstehende Herbsttagung in Nordhausen und die Arbeit in den Kreisen gesprochen. Näheres hierzu finden Sie in Kürze unter www.gilde-soziale-arbeit.de !

Freitag, 11. März 2011

Jahrestagung der DGSA vom 25.-26.11.2011 an der Evangelischen Hochschule Dresden

Diversität und Ungleichheit sind Konzepte, die verstärkt Eingang in sozialwissenschaftliche Diskurse gefunden haben. Wurden diese Konzepte lange Zeit nur in den Dimensionen Geschlecht, soziale Schicht und ethnischer Herkunft diskutiert, hat sich die Forschung in jüngster Zeit zunehmend in Richtung jeweils situativ zu beschreibender Verbindungen verschiedener Dimensionen mit Blick auf die darin enthaltenen Diskriminierungen und Potentiale ausgeweitet. Die mit Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung verbundenen, widersprüchlichen Prozesse von Migration, Ausdifferenzierung von Lebenswelten und Lebensweisen sowie der Neujustierung der Geschlechterverhältnisse führen vielfach zu gesellschaftlichen und individuellen Verunsicherungen und Spannungen sowie zu gesellschaftlichem Ausschluss. In den vorhanden kulturellen, sozialen und geschlechtlichen Unterschieden und Ungleichheiten können aber auch Potentiale der individuellen und sozialen Emanzipation aus unbefriedigenden Lebenswirklichkeiten liegen....
weiter lesen http://www.dgsainfo.de/aktuelles.html

Dienstag, 1. März 2011

Armut verpflichtet NEUES Buch der Gilde veröffentlicht!



Endstation Armut? Die Armut in Deutschland wächst. Dabei wird es für Menschen, die von Armut betroffen sind, immer schwerer (ge - macht), ihre soziale Lage zu verbessern und gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen zu entgehen. In diesem Band werden Positionen in der Sozialen Arbeit diskutiert und in den Kontext aktueller Sozialpolitiken und der Entwicklung neuer Handlungsperspektiven eingebettet.

Montag, 28. Februar 2011

Soziales Engagement

In der Braunschweiger Zeitung wird heute auf die folgende Aktion hingewiesen:

Wir bauen Brücken

"Statt am Schreibtisch, in der Werkstatt oder beim Kunden zu arbeiten, gestalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen z.B. das Außengelände eines Behindertwohnheims um, kochen für Senioren in einem Pflegeheim, gestalten einen Flyer für die Aidshilfe oder bauen einen Unterstand für Kinderwagen und Fahrräder in einem Kindergarten."

Lesen Sie weiter unter: http://bruecken-bauen-online.de/die-idee/die-idee.html

Mittwoch, 16. Februar 2011

Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe (Bd. 1099) Hungerwinter

Inhalt:
Der Winter 1946/47 war einer der kältesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Krieg war verloren, Deutschland ein besetztes, zerstörtes Land, in dem es an allem fehlte. Zudem suchten Millionen von... weiter: http://www.bpb.de/publikationen/YTPC19

Bundeszentrale für politische Bildung: Schriftenreihe (Bd. 1062) Kulturkonflikte – Kulturbegegnungen

Judentum, Christentum und Islam sind Weltreligionen und damit Träger von Kultur und Aufklärung. Gleichzeitig sind sie immer wieder instrumentalisiert worden, um interkulturelle Konflikte zu schüren, die das Verhältnis der drei Religions- und Kultursphären bis heute belasten. In insgesamt 27 Aufsätzen werden in vier Kapiteln Konflikte und .... weiter unter: http://www.bpb.de/publikationen/QVLF6Z

Chancen eröffnen – Begabungen fördern: Bildung gerecht gestalten

19.05.-20.05.2011, Berlin
Der Kongress "Chancen eröffnen - Begabungen fördern: Bildung gerecht gestalten" diskutiert die Bedingungen und Perspektiven von Bildung(-serwerb) in der bundesrepublikanischen (Migrations-)Gesellschaft im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe und Begabungsförderung.
http://www.bpb.de/veranstaltungen/MRG9EF

Donnerstag, 10. Februar 2011

Suchst Du ein Stelle für ein freiwilliges soziales Jahr?

Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur: Bewerber_innen für den aktuellen Zyklus gesucht!

Engagierte und kulturinteressierte Jugendliche im Alter von 16-27 Jahren können jetzt noch in den laufenden Zyklus 2010/11 des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur einsteigen. In folgenden Institutionen ist eine Freiwilligentätigkeit ab sofort möglich und es kann sich kurzfristig beworben werden:

Magdeburg: Kunstmuseum Kloster Unser lieben Frauen

Dessau – Roßlau: Kurt-Weill-Zentrum und Kurt-Weill-Gesellschaft e.V.

Haldensleben: Kindertagesstätte „Birkenwäldchen“ Satuelle

Friedensau: Theologische Hochschule Friedensau – Hochschulbibliothek

Wanzleben: Kinder – und Jugendzentrum des DRK Wanzleben e.V.

Oschersleben: Jugendbildungsstätte Peseckendorf der Paritätische Integral gGmbH

Zethlingen: Erlebnishaus Altmark – Evangelische Kinder- und Jugendbildungsstätte


Interesse? Dann direkt im Koordinationsbüro telefonisch unter 0391-244 51 68 oder per Mail fsj@jugend-lsa.de melden und sich vermitteln lassen. Nähere Informationen zum FSJ Kultur gibt es im Internet unter der Adresse www.fsjkultur-lsa.de

 

Impressum:Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V.
Bereich Freiwilligendienste – FSJ Kultur
Liebigstraße 5, 39104 Magdeburg
fsj@jugend-lsa.de / verantwortlich: Kirsten Mengewein, 0391-244516-8, kirsten.mengewein@jugend-lsa.de
www.fsjkultur-lsa.de und www.bewerbung.fsjkultur.de

--
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Kirsten Mengewein
Koordinatorin FSJ Kultur

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Antwort an: kirsten.mengewein[at]jugend-lsa.de
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

.lkj)
Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste – FSJ Kultur
Liebigstr. 5
39104 Magdeburg

Hotline 09001090019 (48ct/min)
Telefon 0391-2445168
Fax 0391-2445170
Web:
www.lkj-sachsen-anhalt.de
Mail: lkj[at]jugend-lsa.de
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  • Eingetragener gemeinnütziger Verein VR 11087 AG Stendal
  • Landesweit anerkannt als Träger der Jugendhilfe
  • Träger des FSJ Kultur, des FSJ im Ausland
  • Anerkannte Entsendeorganisation im Programm "weltwärts" und im Europäischen Freiwilligendienst EVS
  • Mitglied der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung www.bkj.de
  • Zertifizierter Betrieb im "Audit Beruf und Familie" www.beruf-und-familie.de
  • Zertifiziert als FSJ-Trägerorganisation mit dem QUIFD-Gütesiegel www.quifd.de

Sonntag, 6. Februar 2011

JT Gilde Soziale Arbeit 1.6.-4.6.2011

Soziale Arbeit: Moralische Ökonomie – Ökonomie der Moral
Die normativen Leitoptionen und moralischen Fundamente in der Sozialen Arbeit sollten nicht von außen – durch sozialpolitische Vorgaben – bestimmt werden, sondern sich aus dem eigenen Selbstverständnis und dem Gegenstandsbezug entwickeln und begründen können. Mit den Begriffen Anerkennung, Partizipation und Kooperation können derzeit Positionen der moralischen Ökonomie in der Sozialen Arbeit markiert werden. Sie legitimieren – trotz zeittypischer und individueller biographischer Alltagsmoral(en) – professionelles Handeln und geben dem Berufsalltag Sinn und Orientierung, um nicht zu resignieren, auszusteigen, sondern (täglich) weiterzumachen.
Kann auf der Grundlage des ethischen Konzepts von Nähe und Distanz, der vorraussetzungslosen Anerkennung des Gegenübers und der damit verbundenen Verantwortung für diesen eine widerspruchsfreie und einheitliche professionspolitische moralische Ökonomie ausgearbeitet werden?
Welche Handlungsstrategien können entwickelt werden, um den aktuellen sozialpolitisch gesetzten Ökonomien der Moral in der Sozialen Arbeit (Verringerung von Leistungsentgelten, Budgetierungen, Zeitkonten, Qualitätssicherungsmaßnahmen) entgegenzutreten?
Die Auswirkungen der Ökonomisierung Sozialer Arbeit gilt es auf der 71. Jahrestagung der gilde soziale arbeit e. V. zu diskutieren, um eine Reflexion sowohl der politisch- inhaltlichen Ansprüche als auch der Gefahren des Scheiterns und der Bewältigung vornehmen zu können.
Näheres und Download unter gilde soziale arbeit e. V.
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